Rhabarber-Himbeer-Gugelhupf mit Schokoladenstückchen
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In diesem Beitrag stellen wir dir ein köstliches veganes Rezept von Judith vor, das unsere Dattel Schokolade Natur, säuerlichen Rhabarber und fruchtige Himbeeren in einem herrlichen Rührteig vereint. Wir wünschen viel Freude beim Nachbacken dieses frühlingshaften Gugelhupfs!
Wer oder was ist eigentlich dieser Gugelhupf?
Das Wort Gugelhupf ist vor allem in Süddeutschland, der Schweiz und Österreich gebräuchlich, während im restlichen Deutschland die Bezeichnungen Bund- oder Napfkuchen, Bäbe, Asch- oder Rodonkuchen verwendet werden.
Bei aller Recherche ist es dennoch schwer den Wortursprung konkret zu klären. Zunächst schneiden wir den Begriff in zwei Scheiben und erhalten auf der linken Seite die „Gugel“. Als Gugel wird das Tuch bezeichnet welches Bäuerinnen früher oft um den Kopf gebunden hatten. Auch im Mittelalter gab es bereits eine Art Kapuze mit dem Namen Gugel, die gleichermaßen von Männern und Frauen getragen wurde. Diese Kopfbedeckung wird aufgrund der ähnlichen Form oft als namensgebend für den Gugelhupf betrachtet. Aber auch eine schlichte Abwandlung des Wortes „Kugel“ ist nicht aufgeschlossen.
Zu unserer Rechten auf dem sprichwörtlichen Kuchenteller der Sprache finden wir den „Hupf“ oder „Hopf“. Die wahrscheinlichste Verwandtschaft besteht hier zum Ausdruck „Hepfen“, einem alten Wort für Hefe oder im Österreischen: Germ. Dies lässt darauf schließen, das die Kranzform ursprünglich oft aus Hefeteigen mit unterschiedlichen Zutaten und Füllungen gebacken wurden.
Lässt das Kuchenherz vor Freude hüpfen!
Heute ist die Nutzung einer Gugelhupf-Form sehr vielseitig. Statt, aus Hefeteig Babka-ähnlich geflochtenen Strängen, die in die Form gelegt werden bis hin zu vielerlei Sorten Rührteig – alles darf in der schönen Kranzform gebacken werden.
Judith hat einen tollen Rührteig gespickt mit Rhabarber und Himbeeren kreiert. Aber auch der Marmorkuchen wird üblicherweise in der Gugelhupfform gebacken. Weitere beliebte Rezepte hierfür sind heller Sand- oder Sprudelkuchen, sowie erfrischender Zitronen- oder erdender Rotweinkuchen.
Um die pseudowissenschaftliche Abhandlung zum Thema Gugelhupf zu Ende zu bringen: „Hupf“ hat absolut nichts mit Hüpfen zu tun, sorgt aber denoch dafür, dass jedes Kuchenherz vor Freude risengroße Sprünge macht, wenn einer auf dem Kaffeetisch steht. Ganz besonders, wenn im verwendeten Rezept unsere Dattel Schokolade einen Platz findet.
Welche Schokolade passt in den Kuchen?
Genau eine Tafel unserer Sorte Natur findet in diesem köstlichen Gugelhupf Platz. Fein gehackt und zusammen mit den frischen Himbeerfrüchten und Rhabarber unter den Teig gehoben, bilden die Schokoladenstückchen einen süßen Kontrast zu den fruchtigen und säuerlichen Aromen.
Alternativ bietet sich auch unsere Himbeere oder eine dunklere Sorte, wie unsere Dunkel mit 72 % oder unsere Edelbitter mit 80 % Kakaoanteil an, wenn du es etwas herber magst.
Rhabarber-Himbeer-Gugelhupf mit Schokoladenstückchen
Zutaten für einen Gugelhupf:
Teig:
- 300 g Sojadrink
- 280 g Dinkelmehl Type 630
- 200 g Sojajoghurt, Natur
- 180 g Dattelsüße
- 160 g geschmacksneutrales Speiseöl
- 120 g Dinkelvollkornmehl
- 60 g Speisestärke
- 10 g Backpulver
Teigzugaben:
- 150 g Rhabarber
- 150 g frische Himbeeren
- 85 g fein gehackte Dattel Schokolade, Natur 59 %
- 2 TL Dattelsüße
Zubereitung:
1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Gugelhupfform sorgfältig einfetten.
2. Den Rhabarber in kleine Stücke schneiden und mit 2 TL Dattelsüße vermischen.
3. In einer großen Schüssel das Dinkelmehl, das Dinkelvollkornmehl, die Speisestärke und das Backpulver miteinander vermischen. Anschließend die Dattelsüße unterrühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist.
4. Sojajoghurt, Sojadrink und das Speiseöl in eine separate Schüssel geben und alles zu einer glatten, homogenen Flüssigkeit verrühren. Diese Mischung zu den trockenen Zutaten gießen und alles kurz zu einem glatten Teig vermengen.
5. Nun vorsichtig die Himbeeren, den vorbereiteten Rhabarber und die fein gehackte Dattel Schokolade unter den Teig heben. Darauf achten, dass die Himbeerfrüchte möglichst ganz bleiben und sich gleichmäßig verteilen.
6. Den Teig in die vorbereitete Gugelhupfform füllen und glatt streichen. Den Kuchen anschließend für etwa 50 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Stäbchenprobe machen: Es sollte kein feuchter Teig am Holzspieß kleben bleiben.
7. Den Gugelhupf nach dem Backen etwa 15 bis 20 Minuten in der Form ruhen lassen. Diesen dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und komplett auskühlen lassen.
Leckeres in Kranzform
Weitere Klassiker in Gugelhupfform findest du auf unserem Blog. Stöbere dich durch unsere Rezeptesammlung und finde deinen Liebling!
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